| Herren 2 |
| Zweite siegt deutlich gegen Milbertshofen |
| 13.12.2009 - 19:38 |
Zum Jahresabschluss kam die zweite Mannschaft des TSV Friedberg zu einem ungefährdeten 44:34 (18:15) Sieg über den TSV Milbertshofen. Damit konnte das Team von Trainer Romeo Stoica den fünften Sieg in Folge feiern und rückt bis auf weiteres auf den zweiten Tabellenplatz der Landesliga Süd vor.
Der TSV startete hervorragend in diese Partie. Nach zehn Minuten waren die Herzogstädter bereits mit 9:2 vorne und beherrschten das Spiel klar. Friedberg spielte entschlossen auf und zeigte sich sehr treffsicher.
Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte kamen die Herzogstädter kaum einmal in Bedrängnis. Zwar stand die Abwehr der Gastgeber nicht mehr so sicher wie noch zu Beginn, aber an diesem Tag war die Defensive von Milbertshofen den Friedberger Angriffen nicht gewachsen. Das 16:10 nach einer Viertelstunde belegt dies gut.
Erst in der Schlussphase des ersten Abschnitts ließen die Herzogstädter etwas nach. Plötzlich war der Wurm drin im Friedberger Offensivspiel, die Gastgeber agierten zu hektisch und verhalfen Milbertshofen durch einige Unkonzentriertheiten zum Anschluss. Das 18:15 zur Pause war für den TSV enttäuschend, schließlich hatte man das Spiel über weite Strecken dominiert und bereits viel höher geführt.
Doch diesen Umstand wussten die Handballer rasch zu reparieren. Friedberg begann furios im zweiten Durchgang und überrannte die Gäste förmlich. Milbertshofen, bis 1993 in der Bundesliga aktiv und 1991 sogar Europapokalsieger der Pokalsieger, hatte nun keine Chance mehr. Nach 37 Minuten führte Friedberg mit 23:16.
Der TSV ließ nun nicht mehr nach und baute seinen Vorsprung in der Folge weiter aus. Spätestens nach dem 28:18 in der 43. Minute war die Partie entscheiden. Milbertshofen hatte sich aufgegeben, den Gästen fehlten an diesem Tag aber auch die Mittel, um die Friedberger Angriffsmaschine zu stoppen.
Nach 60 Minuten konnte sich der TSV Friedberg über den fünften Sieg in Folge freuen. Das 44:34 (18:15) lässt die Herzogstädter bis auf einen Punkt an den Ersten aus Niederraunau herankommen, momentan belegen sie den zweiten Rang.
„Schade, dass jetzt Pause ist“, sagte Trainer Stoica. „Wir sind richtig gut in Schwung gekommen und haben heute mal wieder gezeigt, wie gut wir Handball spielen können. Die Mannschaft hat sich nach dem durchwachsenen Saisonstart gefunden und kann im nächsten Jahr sogar die Spitze angreifen.“
Eberle; Kapfer; Stinner; Scholz (12/2); Link (5); Schupp (1); Weigl (4); Stehr (1); Dittiger (4); F. Antony (9/4); M. Antony; Guba (3); Bergstedt (5).
Domenico Giannino (gia) |
Benjamin Schwair |
gedruckt am 08.09.2010 - 14:09 |
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